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Suchthilfe im Saarland
Gutachten zur Bewertung und Weiterentwicklung der Suchthilfestrukturen im Saarland

Überblick und Hauptziele:
Ziel des vom Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes in Auftrag gegebenen Gutachtens ist es, insbesondere das zuwendungsfinanzierte Suchthilfesystem des Saarlandes einer kritischen Betrachtung im Hinblick auf Inhalte und Effizienz zu unterziehen. Dafür soll zunächst eine Bestandsaufnahme erfolgen, deren Gegenstand alle Suchthilfestrukturen im Saarland, d.h. alle präventiven und therapeutischen Maßnahmen von der Beratung bis zur Überlebenshilfe sein werden.

Methodik:
Für die Bestandsaufnahme soll ein mehrdimensionales Vorgehen umgesetzt werden, das Sekundäranalysen vorliegender Daten mit quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung verknüpft. Für eine möglichst transparente Durchführung des Vorhabens wird ein Expertenbeirat aus wichtigen Vertretern der Suchthilfe gebildet. Dieser dient zudem als wichtige Ressource, um auf das Wissen und die Kenntnisse der Beiratsmitglieder zurückgreifen zu können.

Erwartete Ergebnisse:
In einem Abschlussbericht soll das saarländische Suchthilfesystem in seinem Ist-Zustand dargestellt werden. Darüber hinaus sollen Konsumtrends und Entwicklungen in der Behandlungsnachfrage beschrieben werden. Abschließend sollen Stärken und Schwächen des Versorgungssystems auf Basis von Expertenmeinungen und einbezogenen Informationen herausgestellt und - soweit möglich- bereits erste Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Finanzierung: Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes

Laufzeit: April bis Dezember 2011

Ansprechpartner:
Frau Dr. Stephanie Flöter (floeter[a]ift.de)
Frau Dipl.-Psych. Johanna Wenig (wenig[a]ift.de)
Herr Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel (pfeiffer-gerschel[a]ift.de)