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Monday, 1. May 2017
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Gesundheit & Suchthilfe
Gesundheit

Suchthilfe

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist zuständig für die Zulassung von Medikamenten und kontrolliert auch die Produkte, die bereits auf dem Markt sind. Das BfArM ist eine nachgeordnete Behörde des BMG. Seine Vertreter sind ebenfalls beteiligt an der Risikobewertung der Drogen, die im Rahmen des Early Warning Systems auftauchen.  Eine Teilaufgabe des BfArM ist die Überwachung des legalen Betäubungsmittel- und Grundstoffverkehrs in und mit Deutschland. Es erteilt die Erlaubnis zum Handel mit Grundstoffen und mit Betäubungsmitteln und kontrolliert deren Verkauf und Verteilung. Teil dieser Behörde ist die Bundesopiumstelle, welche die Abgabe von Betäubungs¬mit¬teln mengen¬mäßig erfasst, sowie das nationale Substitutionsregister führt, das zur Vermeidung von Doppelverschreibungen von Substitutionsmitteln eingerichtet wurde. 
Das BfArM berät das BMG in wissenschaftlichen Fragen der BtM-Kontrolle und –anwendung für medizinische Zwecke. Es leitet einen gesetzlich vorgeschriebenen Ausschuss von Sachverständigen, der bei einschlägigen Rechtsänderungen anzuhören ist. 

Das Robert-Koch-Institut (RKI)  
Der Auftrag des Robert Koch-Instituts umfasst sowohl die Beobachtung des Auftretens von Krankheiten und relevanter Gesundheitsgefahren in der Bevölkerung als auch die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Maßnahmen zum wirkungsvollen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. In der Arbeit der DBDD spielt das RKI insbesondere eine Rolle bei der Gewinnung und Harmonisierung von Daten über Infektionskrankheiten bei Drogenkonsumenten. Auch die Gesundheitsberichterstattung, die das  RKI mit der technischen Unterstützung des Statistischen Bundesamtes durchführt, beschäftigt sich mit Themenbereichen, die relevant für die Aufgabenstellung der DBDD sind.

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV)  
Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger ist der Dachverband der Rentenversicherungen. Diese sind zuständig für die medizinische Rehabilitation von Personen mit einer substanzinduzierten Störung und haben das Ziel, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang finanzieren sie einen großen Teil von Entwöhnungsbehandlungen insbesondere im stationären Bereich, zunehmend jedoch auch im ambulanten Setting. Da sie die Mittel ihrer Versicherten treuhänderisch verwalten, sind Qualität und Ergebnisse von Behandlung von besonderem Interesse für die Rentenversicherung im VDR. Die Versicherungsträger sind vom Status her unabhängig und werden durch ihre Mitglieder kontrolliert.

Akzept e.V.    
Der akzept e.v. beschreibt den Hilfeansatz, den er politisch und fachlich vertritt als "akzeptierend". Insbesondere niedrigschwellige Angebote zur Schadensminimierung sind Thema dieses Vereins, in dem sich Fachleute, Betroffene und Organisationen organisiert haben, die sich diesem Ansatz besonders verbunden fühlen.

Fachverband Drogen und Rauschmittel (FDR)   
Der Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (FDR) ist ein Fachverband der Suchtkrankenhilfe als Zusammenschluss von gemeinnützigen Trägern ambulanter und stationärer Hilfen für Suchtgefährdete und Abhängige. Dazu gehören Präventionsstellen, Akuthilfeeinrichtungen, Beratungsstellen, Entzugskliniken, Therapieeinrichtungen, Frauen-Sucht-Einrichtungen, Nachsorgestellen, Elternkreise, Schulen und Werkstätten. Der FDR fördert satzungsgemäß die fachliche Arbeit für suchtgefährdete und abhängige insbesondere junge Menschen u.a. durch 
  • Beratung und Unterstützung der Arbeit in ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen;
  • Förderung der Fort- und Weiterbildung von Fachkräften;
  • Vertretung der sozial- und gesundheitspolitischen Interessen seiner Mitglieder;
  • Mitwirkung an einer bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit psychosozialen Hilfen.
Entsprechend der Ausrichtung auf junge Menschen  wird das Drogenproblem im FDR besonders stark thematisiert. Der FDR arbeitet eng mit der DHS und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) zusammen.

Fachverband Sucht (FVS)   
Der Fachverband Sucht e.V. ist ein bundesweit tätiger Verband, in dem seven netent Einrichtungen zusammengeschlossen sind, die sich der Behandlung, Versorgung und Beratung von Suchtkranken widmen. Er vertritt ca. 80 Mitgliedseinrichtungen mit über 5.800 stationären und vielen ambulanten Therapieplätzen. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich der Alkoholabhängigkeit. Der Verband ist gemeinnützig, politisch und konfessionell unabhängig und vertritt vornehmlich die Einrichtungen in freier Trägerschaft. 
Zu seinen satzungsgemäßen Aufgaben gehören:
  • die Förderung eines suchtfreien Lebens insbesondere durch geeignete Behandlungs- und Versorgungsangebote;
  • die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über Ursachen und Entwicklungsbedingungen von Sucht, die Wirksamkeit bestehender Behandlungs- und Versorgungsangebote und verschiedener Behandlungsmethoden.
Der FVS führt einen jährlichen Kongress sowie Fortbildungsveranstaltungen und Arbeitstagungen durch. Er veröffentlicht eine Schriftenreihe und die Zeitschrift "Sucht aktuell".

Weitere 
Eine Vielzahl weitere Einrichtungsträger, Verbände und  Gruppierungen arbeiten in diesem Feld, von denen nur einige exemplarisch genannt werden können. Eine größere Zahl von spezialisierten Hilfeeinrichtungen trägt zum Beispiel die Therapiekette Niedersachsen oder Jugend hilft Jugend in Frankfurt. Im stationären Bereich ist der Deutsche Orden Suchthilfe zu nennen. Eine Reihe von Verbänden unterstützen diese Arbeit fachlich, zum Beispiel der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe (buss), die kirchlichen Träger im Bereich der evangelischen (Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirchen Deutschlands) und katholischen (Deutscher Caritasverband) Kirche und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband.