Home arrow Partner der DBDD arrow International arrow Weitere internationale Beteiligte  
Friday, 24. March 2017
Navigation
Anmeldung Intern





Passwort vergessen?
gefoerdert-durch.png
Weitere internationale Beteiligte
flaggen_rainersturm_pixeliode.jpg










Foto: Rainer Sturm/pixelio.de


Die Europäische Union und die Kommission 

Verschiedene Institutionen der  Europäischen Union, insbesondere eine Reihe von Abteilungen der Europäischen Kommission, sind mit dem Thema Drogen direkt oder indirekt befasst.

Die folgende Liste dient einer allgemeinen Orientierung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Generaldirektionen für:
  • Justiz, Freiheit und Sicherheit
    Koordination der Kommissionsabteilungen, die mit dem EU Aktionsplan zum Kampf gegen Drogen befasst sind. Sitz des REITOX Knotenpunkts der Kommission;
  • Erweiterung
    zuständig für die technische Unterstützung in Ländern in Mittel- und Osteuropa, vor allem in EU Beitrittskandidaten, im Kampf gegen die Drogen und bei ihren Bemühungen zur Angleichung an die Verhältnisse in den bisherigen EU Mitgliedsstaaten;

Andere EU Partner:
  • Europäisches Parlament
    Budget(mit-)verantwortung  und damit wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung der drogenbezogenen Ansätze auf Europäischer Ebene.


Die Pompidou-Gruppe des Europarats 
Die Aufgabe der Pompidou Gruppe des  Europarats ähnelt denen der EBDD in vieler Hinsicht. Da sie im Europarat angesiedelt ist, erreicht sie auch die Länder, die nicht Mitglieder der EU sind. Die Pompidou-Gruppe hat bereits seit mehr als 10 Jahren vor allem im Bereich Epidemiologie und Reduzierung der Nachfrage eine Reihe von Entwicklungsarbeiten geleistet, auf die die EBDD aufbaut. Um Doppelarbeit zu vermeiden, ist eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen der EBDD und der Pompidou-Gruppe notwendig. So sind Vertreter beider Einrichtungen jeweils als Beobachter in den entsprechenden Beschlussgremien vertreten. In einzelnen Projekten arbeiten beide Institutionen eng zusammen.


Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC)  
Das Internationale Drogenkontrollprogramm des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) stellt eine weltweite Grundlage für den Umgang mit Drogenproblemen dar. Die UNDCP erfasst alljährlich Informationen zur nationalen Umsetzung der vereinbarten Kontrollpolitik und zur Entwicklung des Drogenkonsums. Die EBDD nimmt als Beobachter an den Sitzungen der UN Kommission zu Narkotika (CND) teil, die UNDCP entsendet einen Beobachter in die Sitzungen des EBDD Verwaltungsrats. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen konzentriert sich besonders auf die Verbesserung der Sammlung und Analyse von Daten sowie auf die Weiterentwicklung von Methoden des Datenvergleichs.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)  
Insbesondere im Zusammenhang mit Kosten und Wirksamkeit von Behandlungsansätzen Substanz induzierter Störungen haben EBDD und das  WHO Programm zum Substanzmissbrauch (WHO-PSA) konkrete gemeinsame Interessen. Die EBDD hat die WHO-PSA bei der Erstellung einer Reihe von Handbüchern (z.B. Planning Evaluation Research and Implementing Evaluation Research) und anderen Texten finanziell und technisch unterstützt.


Interpol  
Interpol ist die Internationale Organisation der Kriminalpolizei. Sie schließt nicht nur die Mitgliedsländer der EU ein, sondern operiert weltweit. Neben anderen Formen von Kriminalität ist Drogenkriminalität auch für Interpol ein wichtiges Thema, zumal Produktion und Handel natürlich erzeugter Drogen wie Heroin und Kokain weltweit stattfinden.


Europol 
Das Europäische Polizeibüro (Europol) soll dazu beitragen, die Kooperation und den Informationsaustausch zwischen den nationalen Polizeidiensten zu verbessern und die Effektivität grenzüberschreitender Polizeiarbeit erhöhen. Arbeitsbereich sind Terrorismus, Drogenhandel und andere Formen schwerer Kriminalität, die mehrere Mitgliedsstaaten betreffen. Die EBDD und Europol arbeiten insbesondere im Rahmen der EU Gemeinschaftsaktion zum Austausch von Informationen, zur Messung von Risiken und zur Kontrolle neuer synthetischer Drogen zusammen. Die beiden Institutionen tragen dabei jeweils aus unterschiedlichen Bereichen - einmal der Polizeiarbeit, zum anderen aus dem Bereich der Konsumenten und behandelten Abhängigen - komplementäre Informationen zusammen.