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Monday, 1. May 2017
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Best Practice Portal / EDDRA
Das Best-practice-Portal der EBDD
  • liefert verlässliche und vergleichbare Informationen über evaluierte Projekte im Bereich der Reduzierung der Nachfrage aus den Mitgliedsländern der EU;
  • gewährleistet aktuelle Informationen über Methoden, ihre Umsetzung und Ergebnisse;
  • informiert insbesondere über innovative Ansätze;
  • vermittelt Kontakte zwischen den Experten in den einschlägigen Feldern auch zwischen verschiedenen Ländern und fördert Kooperationen;
  • fördert die Qualität der Arbeit in diesem Bereich;
  • generiert Evidenz zur Effektivität von Projekten im Bereich der Nachfragereduzierung;
  • vergleicht die Ergebnisse mit der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz.

EDDRA (Exchange on Drug Demand Reduction Action) als Teil des umfassenden Best Practice Portals ist ein elektronisches Informationssystem, das im Internet detaillierte Informationen über  Aktivitäten zur Reduzierung der Drogennachfrage aus ganz Europa zur Verfügung stellt. Ziel der Datenbank ist es, Beispiele guter und evaluierter Praxis (sogenannte Best-practices) aus den EU-Mitgliedsstaaten zentral verfügbar zu machen und dadurch nicht zuletzt die Qualitätsstandards in den Ländern zu vereinheitlichen und zu verbessern.

EDDRA bietet vor allem Fachkräften der Suchtprävention sowie Politikern und Entscheidungsträgern ein breites Spektrum an Informationen aus den folgenden Themenbereichen
  • Prävention;
  • Behandlung;
  • Minimierung drogenbedingter Schäden;
  • Interventionen im Justizbereich (z.B. im Strafvollzug).

Die nationalen Knotenpunkte bzw. speziellen Fachzentren, die im Bereich Prävention und Behandlung aktiv sind, liefern hierzu die Beiträge aus allen Ländern der EU als Teil ihrer jährlichen Verpflichtungen gegenüber der EBDD. Nationale EDDRA-Manager organisieren diese Arbeit. In Deutschland führt die BZgA diese Tätigkeit als Teil ihrer Verantwortlichkeiten in der DBDD durch, deutsche EDDRA-Managerin ist Frau Diana Hammes (diana.hammes[at]bzga.de).

Die Projekte müssen bestimmte formale Kriterien erfüllen und müssen evaluiert sein. Die Datenbank richtet sich an Praktiker, Politiker und Entscheidungsträger auf verschiedenen Ebenen.

Umfang und Qualität der Einträge für Deutschland in dieser Datenbank hängen entscheidend von der Unterstützung der Personen und Organisationen ab, die Projekte im Bereich Reduzierung der Nachfrage - also schulbasierte, selektive und indikative Prävention sowie Behandlung - durchführen. Die BZgA ist im Rahmen ihrer DBDD-Aktivitäten für diesen Bereich zuständig und nimmt gerne Vorschläge für neue Projekte auf, die in dieser Datenbank veröffentlicht werden. Ihre Ansprechpartnerin Frau Hammes nimmt gerne Hinweise und Informationen für mögliche Neueinträge entgegen.


Beispiele für Projekte aus Deutschland, die in der EDDRA-Datenbank verzeichnet sind:

  • "Quit the Shit" - Cannabis-Entwöhnungsprogramm des Internetportals www.drugcom.de
„Quit the Shit“ ist ein Online-Entwöhnungsprogramm für jugendliche Cannabiskonsumenten die ihren Konsum reduzieren oder aufhören möchten. Kernelement ist ein interaktives Tagebuch, in dem die Benutzer in einem Zeitraum von 50 Tagen regelmäßig – idealerweise jeden Tag – ihren Cannabiskonsum dokumentieren. Das Beratungsteam unterstützt jeden Teilnehmer dabei, sein persönliches Ziel zu erreichen, indem es mindestens einmal pro Woche eine individuelle Rückmeldung gibt.
>> zur EDDRA-Seite des Projekts (englisch)
>> zur "Quit the Shit"- Homepage (deutsch)
  • Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten: FreD
Zielgruppe des Programms sind erstmals auffällig gewordene Jugendliche bis zu einem Alter von 25 Jahren, die wegen des Konsums von illegalen Drogen festgenommen wurden. Sie werden in einen Kurs weitervermittelt, der dazu motivieren soll, den Drogenkonsum zu verändern.
>> zur EDDRA-Seite des Projekts (englisch)
>> zur "FreD"- Homepage (deutsch)