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Friday, 24. March 2017
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Einrichtungsregister
Seit Ende 2006 erstellt die DBDD mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und zahlreicher weiterer Partner (Verbände der Freien Wohlfahrt, Bundesländer, Einrichtungen) ein zentrales Register deutscher Suchthilfeeinrichtungen. Ziel des Registers ist es, durch die Erfassung möglichst aller spezialisierten deutschen Suchthilfeeinrichtungen nach einheitlichen Kriterien erstmals eine Bezugsgröße zu erhalten, die eine valide Abschätzung der Erreichungsquote der jährlich erhobenen Deutschen Suchthilfestatistik ermöglicht. Strukturell orientiert sich das Register an dem seit 2007 bundesweit gültigen Deutschen Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe (KDS).
kartei_aksel_pixelio.de.jpgFoto: aksel/pixelio.de

Berücksichtigt werden Facheinrichtungen, die einem von 16 im KDS definierten Einrichtungstypen zuzuordnen sind; seit 2009 werden auch Einrichtungen aufgenommen, die das Kriterium mindestens einer Vollzeitstelle an Personal nicht erfüllen. Zur eindeutigen Identifikation wurde jeder Einrichtung ein individueller, unveränderlicher Code zugeteilt, der bis 2010 durch eine sich jährlich ändernde Prüfziffer ergänzt wurde. Seit 2011 besteht der Einrichtungscode, der notwendig ist, um sich an der Deutschen Suchthilfestatistik zu beteiligen, nur noch aus vier Stellen. Jede nach KDS zertifizierte Software zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe enthält eine entsprechende Abfrage des Einrichtungscodes.


Bisherige Projektabschnitte waren die Sammlung und Kategorisierung bereits verfügbarer Daten(-banken) und ergänzende Internetrecherchen, die Entwicklung technischer Routinen zum Datenaustausch mit den Einrichtungen, die Kontaktaufnahme mit allen erfassten Einrichtungen mit der Bitte um Bestätigung oder Korrektur ihrer Angaben, die Codevergabe für jeden bestätigten Datensatz, die Vergabe von Jahresprüfziffern für das Aggregierungsjahr 2007 und 2008 sowie Rückmeldeschleifen mit Bundesländern und Verbänden zur Prüfung des Registers auf Vollständigkeit und Einheitlichkeit.


Im Zentrum der Aktivitäten des Jahres 2009 stand die Aktualisierung der bereits bestätigten Einträge sowie die Klärung bislang ungeklärter Angaben, für die sehr zeitintensive Einzelrecherchen nötig waren. Seit Ende des Jahres 2009 liegt nunmehr ein vollständig überprüftes Register vor, auf dessen Basis die Berechnung der Erreichungsquote der Deutschen Suchthilfestatistik durchgeführt werden kann.

 

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich allen beteiligten Institutionen und Einrichtungen für die bisherige gute Zusammenarbeit danken!

Ausführlichere Informationen finden Sie hier (Artikel in der Zeitschrift SUCHT, 55(1), 2009, S.54-55).

!!! Zur Aktualisierung 2016 im DBDD Online-Register gelangen Sie hier !!!